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stories of change

Lese, wie SSMI das Leben von Frauen veraendert hat – und wie sie die Chance genutzt haben, ihre eigene Zukunft zu gestalten.

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renu bhatnagar

Renu war schon als Kind zurückhaltend und beobachtend. Ihr Vater, in der Nachbarschaft als „Master Ji“ bekannt, prägte sie mit Disziplin, Fürsorge und sozialem Engagement. Davon inspiriert wollte sie selbst im sozialen Bereich arbeiten.

Nach einer arrangierten Ehe erlebte Renu Gewalt, finanzielle Abhängigkeit und Demütigung. Als sie das Haus mit ihren Kindern verließ, begann ein langer Weg des Neuanfangs.

Bei SSMI fand sie nicht nur Unterstützung, sondern auch eine Aufgabe. Als Community-Koordinatorin und später als Lehrerin für informelle Bildung wuchs sie in neue Verantwortung hinein.

Heute entdeckt Renu im Töpferatelier von sansaar ihre Kreativität und möchte dieses Handwerk bald an andere Frauen und Kinder weitergeben.

rekha devi

Rekha wurde mit 15 Jahren verheiratet und zog mit ihrem Mann nach Delhi – voller Hoffnung auf ein besseres Leben. Als ihr Mann schwer erkrankte, brach diese Hoffnung zusammen. Gewalt, Kontrolle und Existenzangst bestimmten ihren Alltag.
 

Trotz allem entschied sich DRekha, Verantwortung zu übernehmen. Ihre Arbeit bei SSMI wurde zum Wendepunkt. Dort fand sie nicht nur Einkommen, sondern auch Rückhalt, Schutz und Gemeinschaft.

SSMI unterstützte sie in Krisen, half mit Bildung, medizinischer Versorgung und finanzieller Grundkompetenz. Heute trägt Rekha mit ihrem Einkommen die Verantwortung für ihre Familie – selbstbestimmt und unabhängig. Ihr Fokus liegt auf der Bildung ihrer Kinder, um ihnen Flügel zu geben, die sie selbst nie hatte.

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sukhvant kaur

Sukhvant wird „Baby“ genannt – ein Spitzname, der an ihre Jugend erinnert. Schon sehr früh wurde sie verheiratet, und mit 17 Jahren bekam sie ihr erstes Kind.

Mit der Unterstützung ihres Mannes fand Sukhvant den Weg zu SSMI, wo sie im Töpfern ausgebildet wurde. Die ersten Wochen waren herausfordernd: Zum ersten Mal verließ sie ihr Zuhause ohne männliches Familienmitglied und musste sich in einer neuen Umgebung zurechtfinden. Ausserdem konnte sie weder lesen noch schreiben.

Trotz dieser Hürden zeigte Sukhvant grosse Neugier und den Wunsch, Neues zu lernen. Schnell offenbarte sich ihr Talent: Sie lernte mit Hingabe und brachte eigene kreative Ideen ein. Ihre Begeisterung und ihr Können führten dazu, dass sie bald selbst andere Frauen ausbildete. Sukhvants Geschichte zeigt, dass Mut, Lernbereitschaft und Kreativität selbst unter schwierigen Umständen Türen zu neuen Möglichkeiten öffnen können.

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puja bajaj

Puja teilt nicht nur ihr Wissen über Kunst, sondern vermittelt auch den Mut und das Vertrauen, sich kreativ auszudrücken. Besonders berühren sie die Momente, in denen Menschen ihre eigene Kreativität entdecken und stolz auf das werden, was sie mit ihren Händen erschaffen.

 

 

Bei SSMI wurde Kunst für Puja zu weit mehr als einem Beruf – sie wurde zu einem Weg, Menschen zu verbinden, zu inspirieren und gemeinsam zu wachsen. Als sie begann, im sansaar Studio mit Ton zu arbeiten, schien dieser zunächst nichts weiter als Erde in ihren Händen zu sein. Doch mit der Zeit wurde Ton für sie zu einer neuen Form von Ruhe und Ausdruck – ein anderer Rhythmus des Gestaltens, der sowohl Zufriedenheit als auch Inspiration brachte.

 

Heute ist Puja nicht nur Töpferlehrerin, sondern übernimmt auch mit wachsendem Selbstvertrauen Verantwortung in der Organisation des Studios. Für sie ist Kunst kein Ziel, sondern ein kontinuierlicher Weg des Lernens, Gestaltens und des Teilens dieser Freude mit anderen.

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